Von Wildtierkriminalität betroffene Tierarten

Die hier vorgestellten Arten sind besonders häufig Opfer von illegalen Tötungen. Entdecken Sie detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Arten, einschließlich ihrer charakteristischen Erkennungsmerkmale, dem Gefährdungs- und Schutzstatus sowie den häufigsten Todesursachen.

  • ähneln großen Schäferhunden oder Huskys
  • gerade Rückenlinie
  • Fellfarbe: Mischung aus grau, braun und schwarz
  • herabhängender, relativ kurzer Schwanz mit schwarzer Spitze
  • Besonderheiten: Die Trittspuren verlaufen im Gegensatz zu Hunden in einer geraden Linie (geschnürter Trab).
  • Erhaltungszustand in Deutschland (FFH-RL-Bericht): ungünstig-schlecht, sich verbessernd (2019)
  • Österreich: regional ausgestorben
  • International: Anhang II Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich: geschützt nach Jagd- und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede)
  • Illegale Entnahmen strafbar nach Strafgesetzbuch

 

  • Abschuss

Wölfe werden darüber hinaus gelegentlich verstümmelt aufgefunden oder verschwinden spurlos.

 

Wolf

Canis lupus

Nach langer Ausrottung durch den Menschen kehrt der Wolf aus dem Osten wieder zurück und siedelt sich seit 20 Jahren in Deutschland und seit ein paar Jahren auch in Österreich wieder an. Im Monitoringjahr 2022/2023 wurden in Deutschland 184 Rudel, 46 Paare und 22 territoriale Einzeltiere nachgewiesen. In Österreich sind es 6 Rudel. Wölfe leben in Familienverbänden (Rudeln), die meist aus einem Elternpaar, den Jungtieren der letzten zwei Jahre und den Welpen bestehen. Sie sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.

Illegal getötete Wölfe in Deutschland

Diese Grafik zeigt die Anzahl illegal getöteter Wölfe pro Jahr in Deutschland, basierend auf bestätigten Fällen. Die tatsächliche Dunkelziffer dürfte jedoch erheblich höher liegen. (Quelle: DBBW – Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf)

Illegal getötete Wölfe in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • hochbeinig (hinten höher als vorne)
  • längliche Ohrbüschel (auch „Pinsel“ genannt)
  • kurzer Schwanz mit schwarzem Ende
  • Backenbart
  • geflecktes Fell, rötlich-braun (Sommer), und hellbraun-grau (Winter)
  • Erhaltungszustand in Deutschland (FFH-Bericht, 2019):
    Ungünstig-schlecht, gleichbleibend
  • Erhaltungszustand in Österreich (FFH-Bericht, 2019):
    Ungünstig-schlecht, Tendenz unbekannt (alpine Region),
    ungünstig-unzureichend, gleichbleibend (kontinentale Region)
  • International: Anhang III Berner Konvention
  • EU: streng geschützt Anhang II, IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: besonders und streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Abschuss

Gelegentlich werden Luchse auch stranguliert oder vergiftet.

Luchs

Lynx lynx

Der Luchs ist die größte europäische Katzenart. Ehemals sehr weit verbreitet, leben nun nach der starken Dezimierung der Art wieder knapp 130 – 180 Individuen in Deutschland und rund 40 Tiere in Österreich. Sein bevorzugter Lebensraum sind hauptsächlich Wälder, aber auch karge, felsige Gebirgsregionen. Luchse sind nacht- und dämmerungsaktive Einzelgänger, die sich meist nur zur Paarungszeit begegnen. Während ihrer nächtlichen Streifzüge können sie bis zu 40 Kilometer zurücklegen.

Illegal getötete Luchse in Deutschland

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Luchse in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • flacher, beschuppter Schwanz („Kelle“)
  • große, rötliche Schneidezähne
  • Fellfarbe reicht von hellem Rotbraun bis zu beinahe Schwarz.
  • Erhaltungszustand in Deutschland (FFH-Bericht, 2019):
    günstig, sich verbessernd
  • Erhaltungszustand in Österreich (FFH-Bericht, 2019):
    ungünstig-unzureichend, sich verbessernd (alpine Region)
    günstig, sich verbessernd (kontinentale Region)
  • International: Anhang II Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich: geschützt nach Jagd- und Naturschutzrecht (Landesrecht)
  • Abschuss
  • Fallen

Häufig werden ebenfalls die Biberburgen zerstört.

Biber

Castor fiber

Der Biber ist das größte europäische Nagetier und stand lange kurz vor der Ausrottung. In Deutschland leben mittlerweile wieder über 40.000 Tiere, in Österreich sind es ca. 9.000 Individuen. Biber bewohnen sowohl fließende als auch stehende Gewässer – bevorzugt umgeben von Wäldern. Als Ökosystemingenieure gestalten sie ihren Lebensraum stark und sind für den Bau von sogenannten Biberburgen bekannt, in denen sie in Familienverbänden leben. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv.

Illegal getötete Biber in Deutschland

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Biber in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • langgezogener Körper, langer Schwanz
  • extrem dichtes, braunes Fell
  • marderartiges Aussehen
  • Erhaltungszustand in Deutschland (FFH-Bericht, 2019):
    ungünstig-unzureichend, sich verbessernd
  • Erhaltungszustand in Österreich (FFH-Bericht, 2019):
    ungünstig-unzureichend, sich verbessernd (alpine Region)
    günstig, sich verbessernd (kontinentale Region)
  • International: Anhang II Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Abschuss
  • Falle

Fischotter

Lutra lutra

Fischotter sind perfekt ans Wasser- und Landleben angepasste Angehörige der Marderfamilie. Flüsse, Marsche, Sumpfgebiete, Fjorde, Meeresküsten sowie Hochgebirgs- und Tieflandseen gehören zu ihren Lebensräumen. Sie sind vor allem dämmerungs- und nachtaktive, aber auch tagsüber anzutreffende, Einzelgänger. Unterschlupf suchen sie in Uferhöhlen, unter Wurzeln alter Bäume oder in Bisambauten.

Illegal getötete Fischotter in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Fischotter in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • auffälliger, muskulöser Buckel
  • markanter Sexualdimorphismus (Männchen größer und schwerer als Weibchen)
  • nach innen gebogene Hörner
  • Deutsche Rote Liste: ausgestorben
  • Österreichische Rote Liste: ausgestorben
  • International: Anhang III Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich:
  • Abschuss

Wisent

Bison bonasus

Der Europäische Wisent ist Verwandter des amerikanischen Bisons und das größte Landsäugetier Europas. In Deutschland gibt es nur eine sehr kleine Population, Osteuropa weist die wesentlichen Bestände auf. Die Paarhufer bewohnen strukturreiche Landschaften, die aus Laub-, Misch- und Nadelwäldern sowie Lichtungen, Weiden und Wiesen bestehen. Wisente bilden hauptsächlich Herden, nur ältere Bullen leben einzelgängerisch. Sie besitzen keine typischen Reviere, sondern leben in großen Streifgebieten, die sich überlappen können.

Illegal getötete Wisente in Deutschland

Bis dato wurden in Deutschland zwei Wisente illegal erschossen.

  • langgestreckter, stämmiger Körper
  • muskulöser Nacken
  • kurzer Stummelschwanz
  • Deutsche Rote Liste: ausgestorben
  • Österreichische Rote Liste: gefährdet
  • International: Anhang II Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Abschuss

Zudem verschwinden viele Bären spurlos. In den letzten Jahren sind in Österreich 22 von 31 neugeborenen Bären verschwunden.

Braunbär

Ursus arctos

Europäische Braunbären sind die zweitgrößten Bären der Welt und die größten Beutegreifer Europas. Einst auf dem ganzen Kontinent verbreitet, kommen die Tiere heute nur noch in sehr wenigen Regionen vor. In Mitteleuropa bewohnen sie Wälder in Tälern und Bergregionen. Eine in Deutschland oder in Österreich existierende Population gibt es nicht. Allerdings kommt es gelegentlich zu Überquerungen österreichisch-italienischer oder slowenischer Individuen nach Österreich oder Bayern. In Österreich gibt es 2 – 3 Braunbären (2018-2020), während in den Alpen etwa 80 Individuen vorkommen (2019). Europäische Braunbären sind eher nachtaktiv, was möglicherweise auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt werden kann. Sie halten Winterruhe, leben einzelgängerisch und ohne feste Territorien.

Illegal getötete Braunbären in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Braunbären in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • kräftiger, gelber, hakenförmiger Schnabel
  • braunes Gefieder mit auffälliger, hellerer Federbasis
  • breiter, abgerundeter, brauner Schwanz
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, stabil
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    abnehmender Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Konvention
  • EU-Ebene: streng geschützt Anhang II & IV FFH-Richtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§ 44 BNatschG)
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Fang (mit Habichtfangkörben)
  • Abschuss
  • Vergiftung

Habicht

Accipiter gentilis

Der Habicht gehört zu den am häufigsten in Deutschland verfolgten Greifvogelarten und kommt in fast ganz Europa vor. Die Vögel bewohnen Wälder, Wiesen und vermehrt auch Städte. Habichte bilden dauerhafte Brutpaare, doch außerhalb der Brutphase leben die Tiere getrennt. Sie verteidigen intensiv ihre Reviere und bleiben als Standvögel auch meist das ganze Jahr über in diesen.

Illegal getötete Habichte in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Habichte in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • markant spitz zulaufende Federohren (bis zu acht Zentimeter lang)
  • rundlicher, aber kräftiger Körper
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, zunehmend
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    stabiler Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)

 

  • Abschuss
  • Nestzerstörung
  • Vergiftung

Zudem werden Uhus auch durch illegale Horstbaumfällungen gefährdet.

Uhu

Bubo bubo

Der Uhu ist die größte Eule Europas. In Mitteleuropa bewohnt die Art Wälder und Feldflächen und bevorzugt es in relativ schwer zugänglichen Felswänden oder Steinbrüchen zu brüten. In Deutschland existieren bis zu 1.000 Brutpaare, in Österreich wird von 360 bis 530 Brutpaaren ausgegangen. Die Tiere sind nachtaktive, hervorragende Jäger. Als Standvögel migrieren sie im Winter nicht und verteidigen intensiv den engeren Bereich um ihr Nest.

Illegal getötete Uhus in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Uhus in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • Gefieder ist dunkelbraun bis weiß, gefleckt, mit einem helleren Bauch
  • kurze Schwanzfedern
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, moderat abnehmend 
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    zunehmender Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Vergiftung
  • Abschuss

Mäusebussard

Buteo buteo

Der Mäusebussard zählt zu den häufigsten Greifvogelarten in Deutschland und Österreich. Der bevorzugte Lebensraum besteht aus Feldern, Waldrändern und Alleen. Mäusebussarde sind Standvögel und ziemlich reviertreu. Brutpaare können ein Leben lang zusammenbleiben. Zur Jagd halten sie oft von Zäunen und Pfählen Ausschau nach Beute.

Illegal getötete Mäusebussarde in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Mäusebussarde in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • roströtliche Grundfarbe
  • gegabelter Schwanz
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, stabil
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    zunehmender Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Vergiftung
  • Abschuss

Rotmilan

Milvus milvus

Rotmilane sind häufig vorkommende Greifvögel. Sie bewohnen Felder, Wiesen und offene Kulturlandschaften. Während Deutschland die weltweit größte Population beherbergt, sind auch die österreichischen Zahlen stets am Wachsen. Je nach saisonaler Nahrungssituation bleiben die Vögel in Deutschland und Österreich oder ziehen zum Überwintern weiter.

Illegal getötete Rotmilane in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Rotmilane in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • dunkle, braune Grundfarbe mit hellem Kopf und Hals
  • weißer Schwanz
  • breite Flügel
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, zunehmend
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019):
    zunehmender Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Vergiftung
  • Abschuss

Zudem werden Seeadler auch durch illegale Horstbaumfällungen gefährdet.

Seeadler

Haliaeetus albicilla

Der Seeadler ist der größte europäische Greifvogel und war einst fast im ganzen Kontinent verbreitet. Er nutzt Flüsse, Binnenseen und Meeresküsten zum Jagen und störungsfreie Wälder als Brutrevier. Die Tiere sind in Mitteleuropa Standvögel und bleiben auch den Winter über in ihren Revieren. Zu der Zeit gibt es auch einen starken Zuzug nordischer Vögel.

Illegal getötete Seeadler in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Seeadler in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • großer Adler mit gleichmäßig breiten Flügeln
  • dunkles, fast einfarbig schwarzbraunes Gefieder mit weißen Schulterflecken
  • heller bis goldbrauner Nacken und Kopf
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
     
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019):
    zunehmender Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Vergiftung
  • Abschuss

Kaiseradler

Aquila heliaca

Die Art kommt vor allem in der pannonischen Tiefebene vor (Niederösterreich und Burgenland, und weiter Richtung Südosteuropa). Nach seiner Ausrottung vor mehr als 200 Jahren kehrt der Vogel wieder nach Österreich zurück. Als Brutlebensraum nutzen Kaiseradler Wälder des Flach- und Hügellandes sowie windgeschützte Tieflagen. Sie bilden Dauerehen und bleiben in festen Revieren.

Illegal getötete Kaiseradler in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Kaiseradler in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • Weibchen und Jungvögel sind dunkelbraun mit hellgelbem Kopf
  • Männchen sind dreifarbig: dunkelbrauner Körper und Bauch, hellgrauer mittlerer Flügelbereich und schwarze Flügelspitzen
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, moderate Bestandsabnahme 
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    stabiler Bestandstrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Abschuss
  • Vergiftung

Rohrweihe

Circus aeruginosus

Rohrweihen sind eine häufig in Deutschland und teilweise in Österreich vorkommende mittelgroße Greifvogelart. Über den Winter sind sie in Mitteleuropa nicht anzutreffen, da sie Zugvögel sind. Sie brüten in Wassernähe und jagen auf offenen Landflächen, bilden jedoch kaum Territorien. Beim Flug bilden ihre nach oben gerichteten Flügel eine V-Form.

Illegal getötete Rohrweihen in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Rohrweihen in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

  • dunkelgraue Oberseite, schwarz-gebänderte weiße Unterseite
  • schwarzer Bartstreif an den Wangen
  • gelber Hakenschnabel
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Deutschland (2020):
    regelmäßig brütend, zunehmend
  • Bericht nach EU-Vogelschutzrichtlinie, Österreich (2019)
    stabiler Bestandtrend
  • International: Anhang II Berner Kovention
  • EU: Anhang I Vogelschutzrichtlinie
  • Deutschland: streng geschützt (§7 Abs. 2 Nr.13-14 BNatSchG) bzw. ganzjährig geschont (§2 Bundesjagdgesetz (BJagdG))
  • Österreich: streng geschützt nach JagdG und / oder Naturschutzrecht (Länderunterschiede) (NatSchG)
  • Vergiftung
  • Abschuss

Wanderfalke

Falco peregrinus

Wanderfalken sind eine der größten Falkenarten und fast auf der ganzen Welt verbreitet. Sie sind außerdem die schnellsten Tiere der Welt mit einer Spitzengeschwindigkeit von ca. 350 km/h. Waldgebiete, steile Felswände und auch menschengemachte Strukturen bieten den Tieren ideale Brutstätten, während große, offene Flächen zur Jagd dienen. Ältere Tiere sind Standvögel, doch Jungtiere ziehen in wärmere Regionen.

Illegal getötete Wanderfalken in Deutschland

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Illegal getötete Wanderfalken in Österreich

Keine Daten vorhanden

Aufgelistet werden nur die tatsächlich bestätigten Fälle illegaler Tötungen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, da viele Fälle nicht entdeckt oder gemeldet werden.

Brauchen Sie Unterstützung bei der Meldung eines Falles?

Dann nutzen Sie unsere Leitfäden zur Bekämpfung von Wildtierkriminialität

Starke Partner

© 2024 wildLIFEcrime